VfB 91 Suhl

Verein für Ballsportarten 91 Suhl

Zwischen knapp verpasstem Podest und starken Perspektiven: U13 des VfB 91 Suhl mit überzeugendem Saisonabschluss

Mit den Finals der Thüringer Landesmeisterschaft ist auch für die U13-Teams des VfB 91 Suhl eine intensive und lehrreiche Saison zu Ende gegangen. Dabei zeigten sowohl die erste Mannschaft im A-Finale als auch die junge dritte Mannschaft im B-Finale, welches Potenzial im Suhler Nachwuchs steckt.

Am Ende stehen Platz vier für Suhl I sowie Platz drei im B-Finale für Suhl III – Ergebnisse, die mehr sind als reine Zahlen. Sie sind Ausdruck von Entwicklung, Mut und einem Teamgeist, der über die gesamte Saison gewachsen ist.


U13 I: Nah dran an der Medaille

Für die erste Mannschaft ging es im A-Finale darum, sich mit den besten Teams Thüringens zu messen – und das gelang über weite Strecken auf Augenhöhe.

„Der vierte Platz ist etwas ärgerlich, insgesamt war es aber eine gute Vorstellung“, ordnet Trainer Andreas Engel das Ergebnis ein.

Dabei war sogar noch mehr möglich. Vor allem in den entscheidenden Momenten fehlte es an der nötigen Konsequenz.

„Probleme hatten wir vor allem in der Annahme und in der Kommunikation. Der Hauptgrund war aber die fehlende Risikobereitschaft.“


Turnierverlauf mit starken Phasen

Der Auftakt gegen Eisfeld stellte das Team direkt vor eine große Herausforderung. Das schnelle Spiel des Gegners brachte die Suhlerinnen unter Druck, sodass das erste Spiel verloren ging.

Doch die Reaktion folgte prompt. Gegen ElectronicII zeigte das Team eine souveräne Leistung und nutzte die Gelegenheit, auch neuen Spielerinnen Spielpraxis zu geben.

Im dritten Gruppenspiel gegen Schmalkalden machte sich die Mannschaft das Leben zwischenzeitlich selbst schwer, behielt aber die Kontrolle und sicherte sich den wichtigen Sieg.

Im Halbfinale wartete mit Electronic I schließlich der spätere Landesmeister. Trotz der 0:2-Niederlage zeigte der VfB eine starke Leistung und war nah dran, das Spiel offener zu gestalten.


Ein Spiel, das entscheidet

Das Spiel um Platz drei entwickelte sich schließlich zu einem echten Krimi. Wieder ging es gegen Eisfeld – und wieder auf Augenhöhe.

Am Ende musste sich das Team im Tiebreak geschlagen geben. Eine Niederlage, die schmerzt, weil die Medaille greifbar nah war.

„Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht“, so Engel. „Es hat vor allem an Lauf- und Risikobereitschaft gefehlt.“


Deutlich sichtbare Entwicklung

Trotz der verpassten Medaille überwiegt der positive Blick auf die Entwicklung der Mannschaft.

Besonders im Angriff setzte das Team immer wieder starke Akzente.
„Die Angriffsschläge von Marlene und Bella waren besonders hervorzuheben“, so der Trainer. „Auch Ida, Mathilde und Elisa haben ihre Qualitäten gezeigt.“

Gleichzeitig sieht Engel klare Ansatzpunkte für die kommenden Monate:
„Wir müssen vor allem an unserer Risikobereitschaft und an der Kommunikation arbeiten.“

Doch die Richtung stimmt.

„Die Mannschaft ist mutiger geworden und der Zusammenhalt war deutlich zu spüren.“


U13 III: Junges Team mit starkem Auftritt

Parallel zum A-Finale trat die U13 III beim B-Finale in Gera an – mit einem besonders jungen Kader.

„Unsere junge U13 ist mit einem kleinen Kader angereist, nachdem kurzfristig eine Spielerin ausgefallen ist“, berichtet Trainerin Nicole Sauer. „Gut, dass wir flexibel reagieren konnten.“

Trotz dieser Voraussetzungen zeigte das Team eine starke Leistung in der Vorrunde und sicherte sich den zweiten Platz.

Im Halbfinale wartete mit dem späteren Turniersieger aus Hildburghausen ein starker Gegner, dem sich die Suhlerinnen geschlagen geben mussten.

Doch im Spiel um Platz drei ließ das Team keinen Zweifel aufkommen.

Mit einem klaren 2:0-Erfolg sicherte sich die Mannschaft verdient die Bronzemedaille im B-Finale.


Entwicklung, Teamgeist – und eine besondere Auszeichnung

Für Trainerin Sauer steht vor allem die Entwicklung im Vordergrund:

„Die Mädchen haben tolle Aufschläge gezeigt, erste clevere Spielzüge und echten Teamgeist.“

Gleichzeitig wurde auch deutlich, woran weiter gearbeitet werden muss:
„Die Nervosität im Spiel ist noch ein großes Thema, gerade bei unseren ganz jungen Spielerinnen.“

Ein besonderer Moment folgte bei der Siegerehrung:
Mannschaftskapitänin Paula wurde zur besten Spielerin des Turniers gewählt – eine Auszeichnung, die die starke Teamleistung zusätzlich unterstreicht.


Blick nach vorn: Entwicklung geht weiter

Auch wenn die Saison nun abgeschlossen ist, geht die Entwicklung weiter.

Für die erste Mannschaft steht fest:
„Wenn das Team so zusammenbleibt, ist in Zukunft vieles möglich“, sagt Engel.

Und auch die jüngeren Spielerinnen der U13 III haben bereits das nächste Ziel vor Augen. In wenigen Monaten wartet mit den East Kids Masters die nächste große Herausforderung auf höchstem Niveau.

Parallel dazu wächst bereits die nächste Generation im Verein heran.


Mehr als nur Ergebnisse

Diese Landesmeisterschaft hat einmal mehr gezeigt, worauf es im Nachwuchsbereich ankommt:

Mut. Entwicklung. Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Oder, wie es Trainer Andreas Engel formuliert:
„Die Spielerinnen haben mehrfach gezeigt, was sie können. Jetzt müssen sie noch mehr daran glauben.“

Mit diesem Fundament geht die U13 des VfB 91 Suhl in die nächste Phase ihrer Entwicklung – und die verspricht einiges.