VfB 91 Suhl

Verein für Ballsportarten 91 Suhl

Zwei Teams, viel Entwicklung: U14 des VfB 91 Suhl bei den Landesmeisterschaftsfinals

Ein intensives und zugleich erfolgreiches Wochenende liegt hinter den U14-Teams des VfB 91 Suhl. Bei den Finals der Thüringer Landesmeisterschaft waren gleich zwei Mannschaften des Vereins vertreten – ein klares Zeichen für die kontinuierliche Nachwuchsarbeit im Suhler Volleyball.

Während die erste Mannschaft im A-Finale in Suhl um die Plätze unter den besten Teams des Landes kämpfte, trat die zweite Mannschaft im C-Finale an und konnte dort mit einem starken Turnierverlauf überzeugen.

Am Ende standen Platz fünf für Suhl I sowie Platz zwei im C-Finale für Suhl II – gleichbedeutend mit Rang 14 im Gesamtklassement.


Mutiger Weg mit zwei Teams

Dass überhaupt zwei Mannschaften an den Start gingen, war eine bewusste Entscheidung des Trainerteams Keller und Fehmerling.

„Wir haben uns bewusst dazu entschlossen, zwei Mannschaften zu melden, da wir das Spielermaterial haben und auch die jüngeren Spielerinnen Spielpraxis sammeln sollten und konnten“, erklären die Trainer.

Gerade diese Entscheidung zahlte sich im Laufe der Saison aus. Besonders die jüngeren Spielerinnen der zweiten Mannschaft konnten von Spieltag zu Spieltag Fortschritte machen.

„Bei unseren jüngeren Spielerinnen konnten wir eine deutliche Entwicklung sehen – sowohl im Spiel als auch in den Ergebnissen.“


U14 II überrascht im C-Finale

Im C-Finale zeigte die zweite Mannschaft des VfB, wie viel Potenzial in diesem jungen Team steckt.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung spielte sich das Team souverän durch die Vorrunde und setzte sich auch im Halbfinale jeweils mit 2:0 durch. Der Finaleinzug war der verdiente Lohn für einen mutigen und konzentrierten Auftritt.

„Die Mädels haben frei aufgespielt und das umgesetzt, was sie im Training gelernt haben.“

Im Finale wartete schließlich Nordhausen, das sich später als Turniersieger durchsetzen sollte. Nach einer längeren Pause zwischen den Spielen fehlte den jungen Suhlerinnen am Ende etwas die Kraft, um dem Gegner noch einmal ernsthaft Paroli bieten zu können.

Trotz der Finalniederlage überwiegt beim Trainerteam die Zufriedenheit.

„Diese Platzierung zeigt, was diese junge Mannschaft imstande ist zu leisten. Wir sind sehr stolz auf die Leistung und den mannschaftlichen Zusammenhalt.“


U14 I misst sich mit den stärksten Teams des Landes

Für die erste Mannschaft ging es im A-Finale darum, sich mit den besten Teams Thüringens zu messen. Schon vor Saisonbeginn hatten sich die Trainer dieses Ziel gesetzt.

„Wir sind mit der Hoffnung in die Saison gestartet, uns unter den besten Teams etablieren zu können.“

Dieses Ziel konnte das Team über die gesamte Spielzeit hinweg bestätigen. Von Beginn an bewegte sich die Mannschaft konstant in der Spitzengruppe der Liga.

Am Finaltag selbst spielte jedoch auch die Nervosität eine Rolle. Die besondere Atmosphäre eines Landesfinals hinterließ bei einigen Spielerinnen zunächst sichtbare Spuren.

„Die Aufregung war natürlich groß. Unsere Aufgabe war es, den Kindern die Nervosität zu nehmen und ihnen zu sagen: Genießt diesen Tag und habt Spaß am Spiel.“


Starke Gegner in der Vorrunde

Gleich im ersten Spiel wartete mit dem SWE Volley Team aus Erfurt der später ungeschlagene Turniersieger.

Hier zeigte sich schnell, wie hoch das Niveau im A-Finale war. Während im ersten Satz die Nervosität noch deutlich spürbar war, konnte das Suhler Team im zweiten Durchgang bereits phasenweise gut mithalten.

Im zweiten Vorrundenspiel gegen Gera präsentierte sich die Mannschaft deutlich stabiler und zeigte eine solide spielerische Leistung. Über weite Strecken blieb das Spiel offen, auch wenn am Ende die entscheidende Konsequenz im Abschluss fehlte.

Damit blieb für den VfB das Spiel um Platz fünf.


Starker Abschluss gegen Sonneberg

Im abschließenden Spiel gegen Sonneberg zeigte die Mannschaft noch einmal ihr gesamtes Leistungsvermögen.

Mit einer konzentrierten und engagierten Leistung setzte sich das Team deutlich in zwei Sätzen durch und sicherte sich damit einen versöhnlichen Abschluss des Turniers.

„Die Spielerinnen haben noch einmal gezeigt, was in ihnen steckt.“

Mit Platz fünf im A-Finale erreichte das Team letztlich das Maximum, das an diesem Tag möglich war.


Eine Saison voller Entwicklung

Rückblickend sehen die Trainer in beiden Mannschaften vor allem eines: eine kontinuierliche Entwicklung über die gesamte Saison hinweg.

Viele Spielerinnen sammelten erstmals Erfahrungen auf diesem Niveau, konnten sich aber im Laufe der Spieltage immer besser behaupten.

„Die Leistungen über die gesamte Saison hinweg geben uns ein gutes Gefühl für die Zukunft.“

Ein Teil der Spielerinnen wird auch in der kommenden Saison weiterhin in der U14 spielen und die Erfahrungen aus diesem Jahr mitnehmen. Für andere geht der Weg bereits in die nächste Altersklasse weiter.


Dank an die Eltern

Zum Abschluss richtete das Trainerteam noch einen besonderen Dank an diejenigen, ohne die eine Saison im Nachwuchsbereich kaum möglich wäre: die Eltern.

„Ein besonders großer Dank geht an die Eltern, die uns die gesamte Saison über unterstützt haben – ob als Versorgungsteam, bei Auswärtsfahrten oder beim Anfeuern.“

Mit diesem starken Rückhalt im Hintergrund blicken beide Teams nun mit Vorfreude auf die kommenden Aufgaben.

Denn eines hat dieses Wochenende erneut gezeigt:
Die Zukunft des Suhler Nachwuchsvolleyballs ist vielversprechend.