VfB 91 Suhl

Verein für Ballsportarten 91 Suhl

Verbandsliga Süd: Suhls Außenangreiferin Cora Strom (9) durchschlägt den Sonneberger Block . Sporthalle Suhl-Heinrichs 07.12.2019 (Foto: Tim Hoffmann)
Verbandsliga Süd: Suhls Außenangreiferin Cora Strom (9) durchschlägt den Sonneberger Block . Sporthalle Suhl-Heinrichs 07.12.2019 (Foto: Tim Hoffmann)

Verbandsliga Süd: VfB 3 in der Sportha(ö)lle Suhl-Heinrichs

Die „Dynamischen Ladies“ vom VfB 91 Suhl III traten am vergangenen Samstag (07.12.2019) in der Suhler Sporthalle Heinrichs zum zweiten Heimspieltag dieser Saison an. Gegner waren die Damen vom 1. Sonneberger VC 04 II und vom Schmalkalder VV. Der Start in den Tag war alles andere als passabel, da sich die Modalitäten in und um die Sporthalle als miserabel erwiesen.

Nicht nur kein Hallenschlüssel da sowie kein Verantwortlicher greifbar, sondern auch nach halbstündiger Warterei im Regen eine dreckige Halle, unvollständiges Material und die Feststellung, dass man theoretisch nur zwei Stunden für drei Spiele hätte, denn die ebenfalls eingetroffene Vertretung des Suhler Tischtennisclubs sollte in gleicher Halle um 13 Uhr Punktspielbetrieb durchführen. Trotz der widrigen Umstände und Dank flexibler Tischtenniskollegen gingen die Verbandsligaspiele pünktlich an den Start. Die Fans der Ladies taten ein weiteres, um die Halle mit toller Stimmung in eine Sporthölle zu verwandeln.

Gewann man am letzten Spieltag noch gegen die erste Vertretung aus Sonneberg und hatte man im Hinrundenspiel gegen Sonnberg II noch deutlich mit 3:0 gewonnen, so waren die Suhlerinnen aufgrund des Sieges der Sonnebergerinnen gegen den Tabellenzweiten Eisenach am vergangenen Wochenende gewarnt.

Erstmals mit komplettem Kader, traten die Suhlerinnen im ersten Satz gegen Sonneberg II anfangs noch sehr nervös auf und ließen den Gegner trotz druckvoller Aufschläge und einer gut aufgelegten Cora Strom auf Außen immer wieder durch leichte Eigenfehler den Anschluss herstellen. So endete Satz eins noch eng mit 25:22 für Suhl. Satz zwei zeigte ein völlig anders Bild. Kapitänin Lena Oeltermann legte mit einer 7er-Aufschlagserie den Grundstein für einen furiosen Satz der nach 19 Minuten mit 25:11 an Suhl III ging. Mit Lea Veit kam ein weiteres U16-Talent zu ihrem ersten Verbandsligaeinsatz und hinterließ auf der Diagonalposition einen starken Eindruck.   

Was dann kam, wusste nach dem Spiel keiner auf Suhler Seite so richtig zu begründen. „Ich kann nur vermuten“, so Co-Trainer Christopher Damm, „wahrscheinlich waren sich die Mädels zu sicher nach der 2:0-Satzführung. Als sie dann merkten, dass Sonneberg ganz stark aufdrehte, haben unsere einfach nicht mehr die nötige Ruhe und Ordnung reinbekommen. Da kannst du dann auch von Außen keinen Einfluss mehr nehmen.“ So gingen die Sätze drei und vier mit 25:16 und 25:23 an Sonneberg und wieder einmal musste der Tie-Break entscheiden. Doch auch diesmal kein Glück für die Ladies, denn mit 11:15 zog Suhl wieder einmal den Kürzeren und musste sich mit einem Punkt bei 2:3 Sätzen begnügen.

Wer jetzt erwartet hatte, dass die dynamischen Ladies durch ein hartes Fünf-Satz-Match und die knappe Niederlage entsprechend geschwächt in die folgende Partie gegen Schmalkalden gehen würde, hatte weit gefehlt. Solide in Annahme und Abwehr und durchschlagend im Angriff, so der Beginn gegen die noch junge Schmalkalder Truppe von Tina Henke. Die Basis für den Satzgewinn mit 25:12 legte Mittelblockerin Vivi Schübel mit zwei 6er-Aufschlagserien. In Satz zwei wurde es in der Crunchtime nochmal spannend, da die Abstimmung in der Abwehr der Suhlerinnen nicht funktionierte und Schmalkalden aus einem 17:23 Rückstand noch den Ausgleich schaffte. Mit etwas Glück und vollem Einsatz von Libera Sophie Röhlig, die jeden Ball vom Boden kratzte, gelang dann noch der Satzgewinn mit 26:24 für den VfB.  

Gleiche Situation wie im Spiel davor: 2:0-Satzführung. Sollte es diesmal reichen? „So ein blödes Ergebnis wie das 2:3 gegen Sonneberg behältst du lange im Kopf“, so Trainer Martin Oeltermann. „Ich denke der 2. Satz mit 26:24 gegen Schmalle war meinem Team Warnschuss genug. Im dritten Satz ließ die Konzentration nicht nach und ich konnte Lena gegen Lis Mosich auswechseln, die auf Außen den Satz super zu Ende gespielt hat. Alle unsere vier Youngsters haben heute wieder gezeigt, wie klasse sie sich im Team integriert haben. Allerdings bin ich auch froh, dass mit Vivi Schübel und Cora Strom zwei feste Größen wieder dabei sein konnten. Ebenso in bester Form unsere Zuspielerin Karo Walther und Stammdiagonale Tina Raßmann. So kann man eben auch einen verlorenen Tie-Break wegstecken.“ „Wir haben heute wieder vier Punkte eingefahren und stehen besser da als zum selben Zeitpunkt in der Vorsaison. Wir als Coaches sind zufrieden und die Mädels haben sich die Weihnachtspause redlich verdient“, fügt Co Chris Damm noch an.   

Am Samstag dem 18.01.20 geht es in Vacha für den VfB 91 Suhl III im neuen Jahr weiter mit Spielen gegen VfB 1919 Vacha und TSV 1911 Themar.

Ergebnisse:       

VfB 91 Suhl III – 1. Sonneberger VC 04 II 2:3 (25:22;25:11;16:25;22:25;11:15)  

VfB 91 Suhl III – Schmalkalder VV 3:0 (25:12;26:24;25:18)                                                    

Es spielten: K. Walther, V. Schübel, C. Strom, M. Oeltermann, S. Saibou, V. Walpert, T. Raßmann, L. Geißler, L. Treybig, Lis Mosich, Sophie Röhlig, Lea Veit

Translate »