VfB 2 - Thüringenmeister 2017/18
Das Meisterteam vom VfB 2: h.v.l.n.r.: Vanessa Vestner, Isabell Haferung, Tabea Conrad, Anja Habelt, Maxi Eberhard, Katja Lenz, Sarah Blaufuß, Tim Berks, u.v.l.n.r.: Joan Swiatek, Juliane Becher, Selina Conrad, Sabrina Peter, Emma Mitulla, Claudia Schriever

VfB Suhl 2 ungeschlagener Thüringenmeister 2017/18

Auch wenn es die zweite Mannschaft am letzten Spieltag zuhause gegen den VSV Jena und den Sonneberger VC noch einmal richtig spannend machte, am Ende gelang nicht nur das Meisterstück in der Thüringenliga der Damen, sondern auch das Kunststück 14 von 14 Partien zu gewinnen.

Letztendlich gab die Zweite lediglich drei Punkte in der Saison 2017/18 ab: gegen Gotha, Gebesee und am letzten Spieltag gegen ein hochmotiviertes VSV Jena gelangen „nur“ 3:2-Siege im Tiebreak. Vor allem Jena wollte es noch einmal richtig wissen und konnte trotz gutem VfB-Start den ersten Satz 25:14 deutlich gewinnen. Suhl jedoch ließ sich nicht beeindrucken und konnterte mit einem 25:15 und erhöhte dank des 25:21 im dritten Durchgang auf 2:1. Jena warf noch einmal alles in die Waagschale und konnte erneut mit 25:14 den Ausgleich erzwingen. Die VfBlerinnen waren aber im Tiebreak nicht zu bezwingen und holten sich dank vieler guter Aufschläge und großem Abwehrkampf mit 15:6 den Sieg.

Auch Sonneberg war zum Abschied aus Thüringens höchster Spielklasse mit der Motivation angereist, dem designierten Meister noch einmal richtig Paroli zu bieten, was in den ersten beiden Sätzen gut gelang. Zwar kontrollierte der VfB im Sideout die Partie, bei eigenem Aufschlag fehlte aber in Block und Abwehr die allerletze Konzentration, so dass Satz eins und zwei mit 25:22 und 25:20 eher eng waren. Erst im letzten Satz wurde es mit 25:13 eine deutlichere Angelegenheit.

Nach dem letzten Punkt kannte das Suhler Team und auch das zahlreich erschienene Publikum kein Halten mehr, Konfettiregen und Sektdusche paarten sich mit dem offiziellen Teil der Glückwünsche für eine sicherlich außergewöhnliche Saison.

Das Ziel Platz eins und Aufstieg schrieb sich das Suhler Team zwar von Beginn an auf die Fahnen, dass man aber kein einziges Spiel verlieren würde, war sicherlich schon etwas überraschend. Neben den oben genannten Punkt-Dieben war vor allem der Geraer VC im Rückspiel eine echte Hausnummer und zurecht ärgster Verfolger in der Tabelle. In den entscheidenden Sätzen und Phasen der Spiele wußten die Suhlerinnen aber über die gesamte Saison hinweg ihre Klasse abzurufen und die Nerven zu bewahren, wodurch man verdient Meister Thüringens 2017/18 wurde.